KAUSA-Landesstellen im Austausch: Erfahrungen teilen, Perspektiven entwickeln

Was bewegt die KAUSA-Landesstellen? Welche Erfahrungen lassen sich übertragen? Und wie verändern gesellschaftspolitische Entwicklungen die Arbeit vor Ort? Über diese und weitere Fragen tauschte sich die KAUSA-Landesstelle Sachsen bei ihrem Besuch bei der KAUSA-Landesstelle Thüringen in Erfurt aus.
Zunächst haben beide Landesstellen nachgezeichnet, wie sich ihre Projektinhalte, Zielgruppen und Indikatoren über verschiedene Förderperioden hinweg verändert haben. Dabei wurde schnell deutlich: Erfahrungen sind ein wertvoller Wissensschatz – vor allem dann, wenn Projekte sich inhaltlich neu ausrichten. Wenn eine KAUSA-Landesstelle erfolgreiche Formate entwickelt, können andere davon profitieren. Hospitationen und der direkte Einblick in die praktische Arbeit bieten dafür eine gute Möglichkeit, Erfahrungen nicht nur weiterzugeben, sondern auch unmittelbar mitzunehmen.
Nachdrücklich wurde der Austausch beim Blick auf gesellschaftspolitische Entwicklungen. Veränderungen in anderen Förderprogrammen und neue politische Mehrheiten in den Länderparlamenten wirken sich auch auf die Rahmenbedingungen der Projektarbeit aus. Das zeigt sich in der Netzwerkarbeit mit Unternehmen, Vereinen und der Verwaltung ebenso wie in der Frage, welche Themen und Zielgruppen künftig stärker in den Blick genommen werden.
Am Ende stellte man in Erfurt fest: Die KAUSA-Landesstellen sind mehr als reine Projektumsetzer. Sie sind starke Stimmen für die duale Ausbildung. Indem sie Projektziele umsetzen, Netzwerke verbinden und Entwicklungen gemeinsam reflektieren, tragen sie dazu bei, die Ausbildungslandschaft nachhaltig zu stärken.
