Erfahrungen teilen, Wissen nachhaltig verankern

Der Transfer von Erfahrungen und die nachhaltige Verankerung von Wissen sind zentrale Erfolgsfaktoren von staatlich geförderten Projekten. Vor diesem Hintergrund besteht eine enge Schnittstelle zwischen der KAUSA-Landesstelle Sachsen mit ihrem Schwerpunkt auf der Unterstützung von Unternehmen sowie dem Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern im Freistaat Sachsen.
Wie gewinnbringend sich die jeweiligen Beratungs- und Unterstützungsangebote ergänzen, wurde bei einer Transferveranstaltung am 1. Juli 2026 deutlich. Im Mittelpunkt stand die Expertise der KAUSA-Landesstelle Sachsen in der Betreuung migrantisch geführter Unternehmen. Dabei wurde hervorgehoben, dass die Beratung dieser Zielgruppe niedrigschwellig, ganzheitlich und aufgrund der individuellen Bedarfe häufig zeitintensiv gestaltet werden muss.
Anhand von Praxisbeispielen aus den Regionen Leipzig, Chemnitz und Dresden veranschaulichte die KAUSA-Landesstelle Sachsen die vielfältigen Herausforderungen und den oftmals langfristigen Charakter der Begleitung von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationsgeschichte. Als wesentliche Erfolgsfaktoren wurden eine kontinuierliche Präsenz, eine verlässliche und langfristige Begleitung sowie eine aufsuchende Beratung direkt vor Ort identifiziert.
Zum Abschluss der Veranstaltung vereinbarten die Teilnehmenden eine enge Zusammenarbeit im Rahmen einer gegenseitigen Verweisberatung. Ziel ist es, Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund weiterhin passgenau zu unterstützen und ihnen den Zugang zu den jeweils geeigneten Beratungs- und Förderangeboten zu erleichtern. Der Arbeitgeberservice hob in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung der KAUSA-Landesstelle hervor. Diese leistet einen wichtigen Beitrag bei der Beratung und Begleitung von Unternehmen mit Migrationsgeschichte, insbesondere in Fragen der Fachkräftesicherung, Ausbildung und der Gewinnung von Auszubildenden.
